Ein TSA-Schloss verhindert, dass dein Case bei der Kontrolle aufgebrochen wird. Ob du eins brauchst, hängt davon ab, wohin du fliegst.
TSA steht für Transportation Security Administration, die US-Sicherheitsbehörde für den Luftverkehr. Ein TSA-Schloss hat neben der normalen Zahlen- oder Schlüsselöffnung eine zweite Öffnung, die sich mit einem Generalschlüssel der Kontrollbehörden öffnen lässt. Zu erkennen ist es am roten Rauten-Logo von Travel Sentry oder am Fackel-Symbol von Safe Skies.
Wird bei der Durchleuchtung etwas Unklares entdeckt, öffnet die Kontrolle das Gepäck – auch ohne dich zu fragen. Bei einem TSA-Schloss geschieht das mit dem Generalschlüssel, danach wird wieder verschlossen. Bei einem normalen Schloss wird es aufgebrochen, und das Case steht den Rest der Reise offen.
Neben den USA arbeiten unter anderem Kanada, Japan, Israel, Österreich, Südkorea und Finnland mit dem System. Für Flüge von, nach oder über diese Länder lohnt sich das Schloss.
Es ist ein Reise-Schloss, kein Diebstahlschutz. Weil es einen Generalschlüssel gibt, ist die Sicherung prinzipbedingt schwächer als bei einem normalen Schloss – 2015 kursierten Baupläne für Nachschlüssel im Netz. Für Werte, die dauerhaft gesichert sein sollen, ist ein abschließbarer Verschluss ohne Generalschlüssel die bessere Wahl, etwa im Lager oder im Tourbetrieb.
Wir verbauen standardmäßig Butterfly-Verschlüsse mit Öse. Daran lässt sich jedes Schloss hängen – TSA-Schloss, Zahlenschloss oder Schlüsselschloss. Du legst dich also beim Bau nicht fest und kannst je nach Reise ein anderes Schloss nutzen. Passende Schlösser bieten wir dir natürlich gern gleich mit an. Alle Verschlüsse lassen sich mit unseren Bauarten kombinieren.
Geht das Case per Spedition oder Paketdienst auf die Reise, ist ein Zahlenschloss am praktischsten: Es kann kein Schlüssel verloren gehen oder beim Empfänger fehlen. Die Zahlenkombination gibst du einfach weiter.
Welcher Verschluss zu deinem Case passt, klären wir in der Planung. Alle Varianten lassen sich mit unseren Bauarten kombinieren.
Ja, klar. Auf Wunsch liefern wir dein Case als White-Label-Case aus – ganz ohne unser Schild, oder wir montieren stattdessen deins. Verpackung und Versand laufen dabei komplett neutral, und wir nutzen gern deine eigenen Lieferpapiere. So kannst du sogar direkt an deine Kunden liefern lassen, ohne dass sichtbar wird, wer das Case tatsächlich gebaut hat.
Ob Standard oder kniffelig – wir finden gemeinsam eine Lösung, schneller und besser als du denkst. Melde dich unverbindlich, per E-Mail oder Anruf.